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war bis vor kurzem für den gelegentlchen Einsatz praktisch unerschwinglich, wird aber heutzutage durch immer leistungsfahiere PCs
auch für den Vor-Ort-Einsatz interessant. Die damit verbundenen Probleme allerdings sind nach wie vor nicht zufriedenstellend gelöst. Neben der Schwierigkeit, Texte satzübergreifend zu analysieren und Bezüge
herzustellen, lässt sich besonders das sogenannte “Weltwissen” des Menschen nur sehr schwer simulieren. Ein kurzes Beispiel:In der Frage: Wollen Sie noch ein Glas Mineralwasser trinken ...
wird von einem Menschen natürlich interpretiert, dass es sich bei Glas
nicht um Glas (Werkstoff:Fensterglas) handelt, sondern um ein Behältnis, aus dem getrunken wird. Ein maschinelles Übersetzungssystem kann diesen Bezug nicht logisch zuordnen. Kommerzielle maschinelle
Übersetzungssysteme müssen durch die im jeweiligen Fachgebiet verwendete Terminologie ergänzt werden. Zusätzlich ist nach der Übersetzung eine Nacharbeit erforderlich, die zumindest darin besteht, zu prüfen, ob der Text
einigermaßen verständlich ist und ob alles übersetzt wurde. Dieser Aufwand ist häufig recht groß und nur von jemandem zu bewältigen, der die entsprechende Sprache versteht. Dennoch ist die Verwendung maschineller
Übersetzungssysteme zumindest in Teilbereichen durchaus verlockend, z.B. um zu ermitteln, ob sich bei einem Artikel eine Komplettübersetzung lohnt. ..... |